SV Grün-Weiß Wörlitz e.V.

Der Kampf gegen das Abstiegsgespenst

Presse Team, 17.05.2019

Der Kampf gegen das Abstiegsgespenst

FUSSBALL Elster und Piesteritz treffen auf Teams, für die es um alles geht.

Der Kampf gegen das Abstiegsgespenst

WITTENBERG/MZ Elster trifft am Sonntag 14 Uhr in der Verbandsliga auf einen Kontrahenten, der um den Klassenerhalt kämpft. Und der FC Grün-Weiß Piesteritz reist am Samstag 15 Uhr zu einem Team, das auch immer noch gegen das Abstiegsgespenst fightet.

Elster - Bitterfeld-Wolfen

Tobias Klier ist guter Dinge, das er mit Eintracht Elster die kleine Serie der Heimerfolge ausbauen kann. „Wir wollen gewinnen, und personell ist fast alles an Deck“, sagt der Eintracht-Trainer. Verzichten muss er aber auf Frank Lehmann, der mit einer Knieverletzung wohl länger ausfallen wird. Der Kontrahent ist im Zugzwang, muss im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt gewinnen. „Sie kommen aber nach dem letzten Erfolg mit neuem Selbstvertrauen in den Brale-Sportpark“, vermutet Klier. Tatsächlich sieht der 1. FC Bitterfeld-Wolfen wieder Licht am Ende des Tunnels. Das freilich liegt nicht nur an den eigenen Leistungen, sondern auch den Ergebnissen in der Bundesliga. In der dritten Liga stehen vor dem Abschlussspieltag Jena und Cottbus vor dem imaginären Strich. Das heißt im Klartext: Beide Traditionsclubs aus dem Osten können die Klasse aus eigener Kraft halten. Und das hat eben Auswirkungen bis zur Verbands- und Landesliga. Und auch das ist durchaus eine gute Nachricht für Bitterfeld: Gera zieht sich freiwillig aus der Oberliga zurück. Demnach drohen nur noch Zorbau und Stendal der Abstieg. Deshalb geht Verbandsliga-Staffelleiter Stephan Gräfe derzeit von drei Absteigern aus der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts aus. Auf diesem ominösen dritten Abstiegsplatz befinden sich eben die Bitterfelder. Aber das rettende Ufer mit Rang 13 ist in Sicht. Auf dieser Position liegen die Dölauer. Die Rand-Hallenser sind nur fünf Treffer besser als Bitterfeld, die zwar vom Saisonziel, einstelliger Tabellenplatz weit entfernt sind, aber aus eigener Kraft den Absturz in die Landesliga noch verhindern können. Dazu müssen sie aber unbedingt gewinnen. Diese Konstellation spielt der Eintracht, das gibt Klier unumwunden zu, in die Karten.

Stedten - Piesteritz

Auch Dieter Rehmann schaut sich alle Ergebnisse bis zur Bundesliga an. Seine Elf ist im Moment gerettetet, muss keine Relegation mehr spielen. Der Abteilungsleiter hat aber keine Lust, bis zum letzten Spiel zu rechnen. „Drei Punkte“, sagt Rehmann, „sind das Ziel.“ Allerdings haben die Platzherren ein großes Problem. „Unser Torwart ist nach einer Roten Karte gesperrt“, so Rehmann. Christopher Kuhnt gehört zu den besten in der Liga. Mario Eichmann soll die Nummer eins würdig vertreten.

Personalprobleme hat - auch wenn die Reserve im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesklasse weiterhin unterstützt werden soll - Sascha Prüfer, Trainer beim FC Grün-Weiß Piesteritz, nicht. „Wir wollen auch auswärts wieder mal drei Punkte holen“, so der Übungsleiter, der im Schlussspurt noch Rang fünf anstrebt. Derzeit liegt sein Team auf Position sieben.

 


Quelle:MZ