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Totes Rennen an der Spitze der Tabelle

Presse Team, 11.06.2024

Totes Rennen an der Spitze der Tabelle

Totes Rennen an der Spitze der Tabelle

In der Kreisoberliga nimmt Dramatik zu.

WITTENBERG/MZ. Dramatischer kann es an der Spitze der Fußball-Kreisoberliga vor dem letzten Spieltag nicht mehr zu gehen. Die SG Lebien/Annaburg führt punktgleich vor Seegrehna. Beide Teams sind auch in der Tordifferenz gleich. Der Spitzenreiter ist lediglich bei der Anzahl der geschossenen Tore vorn. Die SG Lebien/Annaburg gewinnt in Lebien vor 44 Zuschauern mit 1:0 gegen Wörlitz. Florian Kuchenbecker erzielt das goldene Tor (63.). Der Mann kann sich am Samstag mit dem Meistertitel und der Torjägerkrone aus Annaburg verabschieden. „Er hat schon vor sechs Monaten angekündigt, dass er aufhören möchte“, sagt der Annaburger Vereinschef Martin Hinz. Auch Ivan Lavrov steht vor dem Absprung. Zwei Fußball-Landesligisten sollen an dem Mann aus der Ukraine Interesse bekundet haben. „Dazu gibt es noch nichts Offizielles“, sagt Hinz. Seinen Torjäger ziehe es in die Region Wittenberg. Trotz der personellen Hiobsbotschaften laufen die Vorbereitungen auf das Saisonfinale auf Hochtouren. „Die letzte Partie gegen Linda wird im Waldstadion ausgetragen“, so Hinz, der betont: „Wir wollen den Titel holen“. Mit dem Blick in die Zukunft sagt er aber auch: „Wir wollen uns verstärkt um den Nachwuchs kümmern. Der Nachwuchs muss unser Aushängeschild werden.“ Die Zusammenarbeit mit Lebien soll fortgeführt werden. Seegrehna ändert Taktik Kontrahent Seegrehna muss am Samstag ab 15 Uhr zeitgleich bei Jessen II antreten und hat die kniffligere Aufgabe zu lösen. Falls es nach einer starken Saison nicht zu Meisterehren reicht, dann werden die Kicker wohl noch lange an den vorletzten Spieltag denken. Seegrehna verliert das letzte Heimspiel gegen Elster II 1:4. Der DreiPunkte- und Vier-Tore-Vorsprung sind futsch. Vor 110 Fans bringt Christoph Thauer den Favoriten in Führung (11.). Zu diesem Zeitpunkt ist Seegrehna vorfristig Meister! Doch die Titel-Vorfreude dauert nur kurz. Die Gäste können nach einer Ecke durch Karl Zoberbier (17.) ausgleichen. Die Treffer für Elsters Sieg erzielen Dominik Kupplich (41.), Moritz Walter Donath (45.) und Stephan Schulze (90.). „Das konnte ich mir nicht vorstellen: Wir haben in allen bisherigen Heimspielen vier Gegentreffer kassiert und jetzt in einer Partie vier“, so der Seegrehnaer Trainer Marcus Furchner. „Nervenflattern“ nennt der Coach als eine Ursache. Nun ist Seegrehna wieder in der Verfolgerrolle. Und das kann die Elf. Allerdings ist Konstellation nicht viel versprechend. Zum Zurückschlagen besteht nur noch eine einzige Chance. „Wir werden taktisch etwas verändern“, sagt Furchner. Es gehe nicht nur um „den Sieg, sondern auch um das Torverhältnis“. Die Taktik werde eine offensive sein. Der Coach will unbedingt Meister werden und überlässt nichts dem Zufall. Ein „Spion“ werde in das Waldstadion geschickt, so das die Bank jederzeit über den Stand in Annaburg informiert ist. Linda peilt ein Remis an Linda – verliert vor 55 Fans das Heimspiel gegen Jessen II in Unterzahl durch das Tor vom eingewechselten Pierre Ralf Förster (77.) – kann das Zünglein an der Waage werden. „Wir peilen ein Remis an und wollen unseren einstelligen Tabellenplatz verteidigen“, so Lindas Trainer Gerald Neiße.


Quelle:MZ