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In der neuen Fußball-Saison geht mit der JSG Gräfenhainichen

Presse Team, 04.07.2024

In der neuen Fußball-Saison geht mit der JSG Gräfenhainichen

In der neuen Fußball-Saison geht mit der JSG Gräfenhainichen eine neue Spielgemeinschaft im Nachwuchsbereich an den Start. Die Talente sollen künftig in der Region gehalten werden.

GRÄFENHAINICHEN/MZ. Ab der neuen Fußball-Saison werden der VfB Gräfenhainichen, der SV Turbine Zschornewitz und Glückauf Möhlau ihre Kräfte bündeln und eine Spielgemeinschaft im Nachwuchs bilden. Das bedeutet: Aus den Nachwuchsmannschaften von Gräfenhainichen, von Zschornewitz und von Möhlau, die bisher unter der Flagge der JSG Heidekicker aufliefen, werden von den Bambinis bis hin zur B-Jugend Teams der JSG Gräfenhainichen. „Was in der A-Jugend schon sehr gut funktioniert hat, hier gehören auch noch Oranienbaum und Wörlitz dazu, soll nun über den gesamten Nachwuchs ausgebaut werden“, erklärt VfB-Vizepräsident Martin Otto. Nach seinen Angaben werden in Gräfenhainichen und in Zschornewitz jeweils eine Bambini-Mannschaft gegründet. Beide Teams werden dann zusammengeführt. „Wir sind davon überzeugt, dass uns allen diese Spielgemeinschaft richtig gut tun wird. Früher oder später, wie jetzt am Beispiel der AJugend, muss man die Mannschaften sowieso zusammen führen, also warum dann nicht gleich unter einer gemeinsamen Flagge von den Bambinis aus?“, so VfB-Nachwuchsleiterin Janine Schindler. Vizepräsident: Vorteil für alle „Kräfte zu bündeln, das kann uns alle nur nach vorn bringen. Diese Gespräche führten wir in der Vergangenheit schon mehrfach, doch da sollte es noch nicht klappen, umso besser, dass es uns nun gelingt, die Kräfte unserer Vereine der Stadt Gräfenhainichen zu bündeln. Am Ende muss man da Eitelkeiten ablegen und erkennen, dass es für uns in erster Linie darum geht, die Jungen und Mädchen von klein auf so gut es uns möglich ist zu fördern, gleichzeitig aber auch zu fordern. Durch die vielen anderweitigen Angebote wird es nicht leichter, in jedem Jahrgang Mannschaften zu stellen, wo auch ordentlicher Trainings- und Spielbetrieb möglich ist. Daher ist dieser Zusammenschluss für uns alle, auch für die Jungen und Mädchen selbst, von Vorteil“, so Otto. Anders sieht es bei den Verantwortlichen von Turbine und Glückauf aus, die schon seit Jahren im Nachwuchs Spielgemeinschaften haben. Nachdem sich die Verantwortlichen im kleinen Kreis mit Gräfenhainichen einig gewesen sind, ging man zunächst auf die Trainer im Nachwuchs zu. Auch hier hat es laut Otto eine positive Resonanz gegeben. „Erstmal bin ich froh, dass wir durch die Bildung der neuen Spielgemeinschaft, die Stadt Gräfenhainichen mit ihren drei Fußballvereinen im Kinder -und Jugendbereich zusammenbringen. Es gab in der Vergangenheit schon öfters Gespräche dazu, doch letztendlich verwirklichen konnten wir es erst jetzt. Die zukünftige Zusammenarbeit soll es uns ermöglichen, Kinder von den ganz Kleinen, bis zu den ganz Großen durchgängig ausbilden zu können. Und ich bin optimistisch, das uns dies gelingen kann“, so Möhlaus Nachwuchsleiter Rene Brückner. Auch Christopher Zollweg, der Nachwuchschef in Zschornewitz, zeigt sich sehr zufrieden. „Ich hoffe, das wir als gemeinsame JSG der Stadt Gräfenhainichen, uns in der Zukunft im Nachwuchsfußball nicht nur etablieren, sondern bei uns in der Region eine richtig gute Rolle spielen werden. Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen gemeinsam die geschaffenen Kapazitäten nutzen, um noch besser zu werden. Wir haben drei super Sportanlagen, auf denen wir alles so aufteilen können, dass überall weiterhin der Ball rollt und das ist unser aller Ziel“, so Zollweg. Er betont: „Es wäre doch super, wenn wir es in ein paar Jahren schaffen, bei den Großfeldmannschaften auf Verbandsligaebene zu spielen, um so unsere Talente nicht mehr in Richtung der Kreisstädte zu verlieren.“ Gute Trainingsbedingungen Die Wege zwischen den Sportanlagen in Gräfenhainichen sind kurz. „Es können auf allen Anlagen, Spiele und Trainingseinheiten gut verteilt werden, so dass zum einen überall weiterhin das kulturelle Leben aktiv bleibt, zum anderen aber auch die Plätze mal witterungstechnisch geschont werden können. Daraus resultierend kann man allen Mannschaften immer gute Trainingsbedingungen zur Verfügung stellen“, so Otto.


Quelle:MZ